Dieser Beitrag ist eine Fortführung der Kommentare dieses Beitrags von MuGo. Ein eigener Beitrag deswegen, weil ich MuGo nicht mag. Ne, stimmt garnicht, weil es zu weit von seinem Thema abweichen würde, haha. Okay, das war jetzt ein kleines Beispiel zum Thema Humor. Ein anderer Grund ist, wie ich grade merke, das wird jetzt ein wenig länger. Schnapp Dir ne Tüte Popcorn oder Chips, aber pass auf, dass Du die Tastatur nicht vollkrümelst.
Vorangegangen ist die Aussage, die Serie Southpark habe keine Moral, bzw. konzentriere sich zu sehr auf Fäkalhumor, eine evtl. typisch amerikanische Eigenschaft.
Die Sendung hat sehrwohl Moral. Ziemlich genau seit der dritten Staffel ist Moral der Kernpunkt der Serie. Die Macher haben nur einen komischen Weg, diese rüberzubringen ^^ War die erste Staffel tatsächlich noch eine einzige Abfolge von Scheissewitzen, wartete die zweite Staffel vor allem mit unfreiwilligen Gastauftritten auf, über die die bekannten Gesichter nicht unbedingt erfreut gewesen sein mögen. Die Serie begann zu schwächeln, so etwas wollte das US-Publikum nicht auf Dauer. Dann gab es aber mit dem Film voll auf die Fresse, und genau ab dann begann wirklich ein Aufstieg der Serie, in dem sie begann, sich zu einer Satiresendung zu erweitern, bei der hinter jeder Episode so etwas wie eine Moral steht.
Jackass kann man da nicht vergleichen, das ist übelster Dreck. Fand ich ca. eine Sendung lang ziemlich lustig, weil ich so etwas vorher noch nicht gesehen habe. Da steckt nichts dahinter, das ist Ekel als reiner Selbstzweck.
Southpark hat wenigstens einen satirischen Ansatz, der zwar manchmal ziemlich holzhammermäßig ist, aber er ist da.
Wenn Cartman seine Mutter ruft, damit sie ihm das Töpchen wechselt, weil er 24/7 World of Warcraft spielt und nicht auf Klo geht, ist das eklig, aber es beschreibt einen Zustand, der nicht weit von der Realität ist. Auch wenn ich selber nur Gelegenheitsspieler bin, wenn man sich ein wenig im offiziellen Forum des Spiels umsieht, da tun sich Abgründe auf.
Ich halte Southpark für eine der wichtigsten Satiresendungen überhaupt, die für Serienverhältnisse auch verdammt schnell auf aktuelle Geschehnisse Bezug nehmen kann (und dies auch tut – ein interessanter Artikel erschien aktuell auf dem Blog vom Fernsehlexikon).
Wenn man über den amerikansichen Humor insgesamt spricht, sehe ich da auch keine vorherrschende Stellung des Fäkalhumors. Im Gegenteil – Deutschland kann den USA in Sachen Entertainment nicht annähernd das Wasser reichen. Seit es youtube und Konsorten gibt, verbringe ich Stunden damit, mir US-Comedy anzusehen. Was hier nicht so bekannt ist: So ziemlich jeder Star, den man hier aus US-Sitcoms kennt, hat eine Comedykarriere hinter sich, bzw. läuft diese parallel.
Als Beispiel sei hier mal Jim Carrey erwähnt, einer meiner Meinung nach witzigsten Menschen überhaupt:
Wenn man sich ein wenig auf der Seite umsieht, fallen einem irgendwann auch Auftritte von Robin Williams, Eddie Murphy, Kevin James, Chris Rock in die Hände. Und sie alle schlagen unsere Comedians um Längen. Und sie alle sind extrem erfolgreich. Ich versteige mich zu der kühnen Behauptung, dass der mieseste US-Entertainer lustiger ist als der beste deutsche Comedian. Denn da will mir überhaupt keiner einfallen. Allenfalls gibt es sehr beliebte.
Als da wäre zum Beispiel Atze Schröder:
Noch Fragen? Dachte ich mir.
In den USA läuft seit unzähligen Jahren die sehr unterhaltsame Sendung MadTV, hier ein kleiner Ausschnitt, in dem sich die Sendung dem Phänomen Emo annimmt:
Ich unterstelle, dass in Deutschland nur sehr wenige Menschen mit diesem Sketch etwas anfangen können. Obwohl es auch hier inzwischen sehr viele Emos gibt. Hier spricht Comedy ein anderes Publikum an. Sehen wir uns einen typisch deutschen Sketch an, wie man ihn immer mal wieder sieht:
Nun, was sieht man in dem Video? Markus Maria Profitlich gibt vor, sich zu bilden. Aus seinem Buch fällt ein Lucky Luke-Heft. Das ist die Pointe. Das ist, was noch erschreckender ist, typisch deutsch. Wichtigstes Element: Nach der Pointe folgt der sekundenlange Pointen-Blick. Die einzige Steigerung seit Sketchup und Co., den glorreichen Comedysendungen der 80er und 90er, ist, dass der Blick nicht direkt in die Kamera erfolgt und keine Witzhupe ertönt, die ankündigt, dass man jetzt zu lachen hat.
Das einzige Format, dass massentauglichen Humor auf einer etwas höheren Ebene halten konnte, war RTL Samstag Nacht. Das ging etwa 3 Jahre gut, dann nahm auch diese Sendung rapide ab und man versuchte sich noch anderthalb Jahre mit ungefähr 3 Witzen über Wasser zu halten. Überhaupt ist es eine Eigenschaft deutscher Comedysendungen, sich selbst durch totgetretene Running Gags kaputt zu machen. Ein anderes Beispiel wäre die Wochenshow auf Sat.1.
Wir haben uns langsam vom Ursprungsthema US-Fäkalhumor entfernt und einen Blick auf unsere eigenen Humorshows geworfen. Im Grunde wollte ich damit eigentlich bloß aufzeigen, dass eine Unterstellung der Fäkalfixierung des US-Humors nicht gerechtfertigt ist, da der massentaugliche Witz in den USA grundsätzlich intelligenter ist als in Deutschland. Was im Prinzip eine unzulässige Beweisführung ist, da man erstmal darlegen müsste, dass der deutsche Humor kein Fäkalhumor ist. Aber auch das ist mit den Beispielen weiter oben dargelegt: Deutschland ist viel zu harmlos für Fäkalhumor. Es ist noch viel schlimmer: Wir haben den Unser Charly-Humor.
Was ich nicht sagen will: Der US-Amerikaner ist intelligenter als der Deutsche. Die US und A sind evtl. einfach mehr eine “Entertainmentgesellschaft”, die haben’s einfach drauf.
Was jetzt nicht hier reinpasst, was ich aber in den nächsten Tagen aufgreifen werde: Die deutsche Subkultur Humor. Da wird auch wieder meine Mission der Strunkisierung der Gesellschaft vorangetrieben.
Bilder
Mwahahaa, tickle me Emo is geil D:
Hm, ich will eigentlich nur klar stellen, dass ich nie behauptet habe, dass Amerikaner nur Fäkalhumor betreiben, sondern nur, dass das der Teil des amerikanischen Humors ist, den ich nicht teile. Mir ging es auch nicht um die Serie South Park als solchen (ich persönlich finde Mr. Hanky, den Weihnachtskot eine extrem geile Figur, sowohl von Anlage als auch dem Verhalten der selben) – mir ging es um die Macher. Das nur vorneweg. Mit der Moral muss ich zugeben: Ja, es gibt eine – und meistens sogar eine ziemlich gute. Mein Fehler.
Zum Deutschen Humor: Ich behaupte, dass es sehr wohl gute deutsche Comedy gibt. Das Problem ist nur, dass es zu wenig gute deutsche Comedians gibt und diese deswegen schnell verbraucht werden. Da hast du mit RTL Samstag Nacht und der Wochenshow schon die richtigen Kandidaten genannt.
Dennoch: Es sieht in Deutschland besser aus als du es darstellst. Ich sage nur Dieter Nuhr. Oder Rainald Grebe. “Reich mir mal den Rettich rüber” ist Sozialkritik pur. Aber weil es eben den Mainstream angreift – den, der die Sketche mit Profitlich sieht und danach vielleicht noch die Schillerstraße und ganz am Ende Oli Pocher, womit wir dann beim deutschen Fäkalhumor wären – findet er im Fernsehen so gut wie nicht statt. Und damit auch nicht in der öffentlichen Wahrnehmung. Immerhin hat Dieter Nuhr es geschafft, die Leute dermaßen zu verarschen, dass sie es noch nicht einmal merken. Der einzige Lichtblick.
Ebenfalls unterschätzt finde ich Tom Gerhard. Die Rollen sind ziemlich gut getroffen und was da angegriffen wird ist das, was ich das “wahre Deutschalnd” nennen möchte – die Leute, die Samstagsabends Wetten dass…? gucken. Natürlich hatte Tommy seine Zeit schon vor Längerem und Hausmeister Krause lockt auch keinen mehr hinterm Ofen hervor. Aber das war trotzdem in meinen Augen gute Comedy. Nicht überragend, aber mit Adam Sandler kann das gut mithalten.
Du magst Atze Schröder nicht. Ich schon. Allerdings sage ich über ihn das selbe wie über Rüdiger Hoffmann: Stagnation. Beide haben geniale Figuren entwickelt, sind dann aber daran gescheitert, diese weiterzuentwickeln oder sich rechtzeitig von ihnen zu trennen. Selbst Schuld!
Zu guter Letzt: Bastian Pastewka und Ingolf Lück. Ersterer ist für mich der konstanteste deutsche Comedian. Sein Problem: er ist nicht kritisch. Deswegen geht er schnell unter. Und Ingolf Lück hatte eine geniale Sit-com, deren Qualität sich allein daran zeigt, dass sie nach nur sechs Folgen abgesetzt wurde, also der Teststaffel. Leider erinnere ich mich nicht mehr an den Namen, aber ich war positiv überrascht.
Ich könnte noch Christof Maria Herbst nennen oder Christian Ulmen als “Mein neuer Freund”, aber ich muss jetzt essen. Darum als Schlussstatement: Icxh finde amerikanischen Humor nicht zwangsläufig schlechter als Deutschen Humor, aber guter deutscher Humor wird einfach zu wenig gewürdigt!
Gut, Klarstellung entgegengenommen, sorry, falls ich das falsch aufgefasst habe.
Zu dem nicht gewürdigten deutschen Humor komme ich noch in einem eigenen Beitrag demnächst, da gibt es schon einiges, was leider oft untergeht.
Was Rüdiger Hoffmann und Konsorten angeht… ich stehe generell nicht so auf Comedians, die in “Rollen” schlüpfen, bzw. sich dann auf einige wenige Rollen spezialisieren. Damit wird oft fehlender Humor kaschiert. Hoffmann hatte vor dem Asien, Asien-Album einige wirklich gute Kabarett-Momente, aber dann kam irgendwie nichts nach. Die Leute haben trotzdem gelacht, weil “ist ja witzig”.
Es gibt auch das andere Extrem: Erkan und Stefan. Die kamen mit ihrer Deutsch-Türkenmasche, als diese längst durch war. Darum wurden sie gleich in die Prollhumorschublade gesteckt. Mein Gott, soviele Gelegenheitsbildungen hier, ist das geil ^^
Jedenfalls, Erkan und Stefan hatte in ihrer TV-Show einige absolut brillante Momente, insbesondere die Interviews mit zum Beispiel einem Funktionär der PBC waren absolut großartig. Hat aber keinen interessiert.
Jetzt versuchen sie, ohne ihre Rollen zu leben, aber man hört nichts mehr. Sowas finde ich einfach unfair.
Ein Lob für die Gelegenheitsbildung!
Ich woltle nur ganz kurz einen Namen in die Runde werfen, der so beißenden Humor verbreitet, dass es weh tut: Georg Schramm. Und jetzt gehe ich essen!
Okay, was ich in folgenden Artikeln unterstreichen muss, ist, dass in Deutschland oft scharf getrennt wird zwischen Comedy und Kabarett. Ich kann grade garnicht sagen, wie das in den USA läuft. Da scheint mir das fließender zu sein, siehe Daily Show.
Ok, dann werf ich noch Kurt Krömer ein, wenn hier alle Namen nennen. Der ist gut. Authentisch, mit viel Humor und Wortwitz. Wenn der loslegt, bleibt kein Auge trocken…
Kurt Krömer habe ich verschwiegen, weil ich zu dem irgendwie keinen Bezug habe und mir gedacht habe, dass ich die Comedians, die ich verteidige, wenigstens kennen sollte.
Ansonsten zu Sebastian (und irgendwie auch zu Heinz): Das stimmt, das Problem ist in Deutschland, dass du entweder Kabarett machst – und sich niemand für dich interessiert (-> siehe Schramm, aber auch einige andere). Oder du machst Comedy und dann verflachst du irgendwann; wie eben Rüdiger Hoffmann.
Und zu Erkan & Stefan: Gott (oder das fliegende Spaghettimonster, ganz nach Gusto) möge mir verzeihen, dass ich die beiden vergessen habe. Nicht nur die Serie war eine gute Adaption von Ali G. – auch die Filme waren durchdacht. Oder wer kennt heute noch Barschel?
Naja, ich hatte als Kind den gleichen Friseur wie Barschel ^^
DU zählst nicht! Du bist politisch interessierter Schleswig-Holsteiner…
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Ich liebe South Park, denn die Serie hat eine köstlich gesellschaftskritische Ebene. Etwa wenn Butters in ein christliches Umerziehungscampf für Jugendliche kommt, bei denen Homosexualität angenommen wird. Oder das etwas übertriebene Gutmenschentum der urbanen linksliberalen Elite mit ihren Hybrid Cars thematisiert wird. Oder wenn die Jungs in den Schul-TV-Wettbewerb treten und anspruchsvolles Programm produzieren, das niemand sehen will, nur um anschließend wieder niedliche Tierchen zu senden. Ach… ich gerate ins Schwärmen. Die letzten drei Staffeln jedenfalls sind komplett sehenswert, auch für diejenigen, die immer noch den Analsonden-Fäkalhumor vom Anfang als Bild vor Augen haben. Eine Serie, die mit der Zeit immer besser wird – das ist selten!
HELGE SCHNEIDER
.. da kann der Amerikaner einpacken.
Ansonsten kann ich den Artikel so unterschreiben. Bullyparade, Atze Schröder, Profitlich etc. tun einfach weh.
Lichtblicke in der dt. Comedylandschaft gibt’s aber immer mal wieder bei Nightwash!
Schneider? Das ist das unlustigste, was es gibt.
Genau wie Schmidt. Der Mann ist nicht witzig! Oder zynisch oder sarkastisch! Mag sein dass ers früher gewesen ist, inzwischen is er ne Schlaftablette.
äh, schon mein kommentar bei mugo abgegeben bevor ich das hier gelesen habe.
Zu generalisieren ist insofern schwierig, weil die wenigsten hier ausreichend in beiden staaten gelebt haben um die situation und die gsellschaft ausreichend differenziert, vielleicht einfach nur objektiv, betrachten und kommentierne zu können
(i know, ich nehme nur subjektiv an, dass keiner der hier lesenden und kommentierenden sein halbes leben in den usa verbracht hat)
Ich habe mein halbes Leben mit US-Serien verbracht, hehe. Nee, hast schon recht.
Auch wenn jetzt hoffentlich klar sein sollte, dass ich amerikanischen Humor nicht schlechter finde als deutschen und einfach nur schlecht rübergebracht habe, dass ich von den Machern der Serie geredet habe und nicht von der Serie selbst – wobei ich das “ohne Moral” mal außen vor lasse, das war ein Fehler meinerseits, sorry.
Aber trotzdem möchte ich hier noch einmal eine Breitseite gegen amerikanischen Humor abfeueren, bei der wir uns alle darauf einigen können: Das ist nicht witzig, dass ist arm.
Und wer könnte das Schwert besser führen als ein echter Amerikaner? Darum, Maddox, verteidige mich!
http://www.thebestpageintheuniverse.net/c.cgi?u=cop_movie
Die in Deinem Link genannten Filme sind schuld, dass ich lange nicht Chris Rock von Chris Tucker unterscheiden konnte. Ich glaube, die haben sogar die gleiche Synchrostimme. Martin Lawrence erkennt man aber gleich, weil der extrem langweilig ist.
Auf der anderen Seite mus ich zugeben, dass ich ein kleines Faible für Buddymovies habe, die meisten der Filme kenne und oft wenigstens ein paar positive Sachen herausstechen.
Guter Post!
“South Park” halte ich für höchst subversive Satire … und auch generell empfinde ich amerikanische “Comedy” als sehr viel abenteuerlustiger (und professioneller!) als ihre deutschen Pendants.
Du hast in meinem Blog auf einen Beitrag zum Thema Jim Carrey geantwortet. Der Herr ist ein gutes Beispiel für ein US-Talent, das Comedy, Improvisationstalent und Schauspielkunst perfekt vereint. Und das kaum Schamgrenzen hat – in den Ausschnitten aus “In Living Color”, die ich bei mir gepostet habe, haut Jim Carrey wahrlich hemmungslos auf die K@cke!
Soweit ich weiß, gehört das Fach “Rhetorik” zum Lehrplan der meisten amerikanischen Schulen – was erklären könnte, warum dumme Äußerungen aus dem Munde mancher Amis stringenter wirkend als intelligente Äußerungen aus dem Munde mancher Deutscher.
Mein persönlicher Held in Sachen US-Comedy ist David Letterman. Der Mann schafft es seit Jahrzehnten, in seinen Talkshows Abend für Abend spontan mehr oder wenig witzig und – in seinen besten Momenten – humortechnisch sogar so innovativ zu sein wie in seinen Anfangszeiten.
Er hat natürlich sehr viel mehr Autoren, als deutsche Late-Night-Talker wie Schmidt, Gottschalk, Engelke und Koschwitz jemals zur Verfügung hatten. Gleichwohl: Es gab in den USA mal einen Autorenstreik, der dazu führte, dass die meisten Late-Night-Talker den Schw@nz einzogen und pausierten (inklusive Letterman-Konkurrent Jay Leno, aber das versteht sich von selbst).
Nur Letterman machte allein (ohne Autoren) weiter – und legte nur mit seiner Improvisationskunst bahnbrechend gute Sendungen hin.
Leute wie Jim Carrey (damit schließt sich der Kreis) laufen in Gegenwart von Letterman regelmäßig zu Höchstform auf … wie seine David-Caruso-Parodie beweist, die man sich bei YouTube anschauen kann.
(P.S.: Sach ma, Sebastian, gibt es einen Grund, warum du in deinem Blog keine Trackback-Links angibst?)
Öh, keine Ahnung, das gibt das Theme vielleicht nicht her. Aber generell entspricht ja der Beitragslink dem Trackbanklink, oder? Ich bin nicht so fit in diesen Dingen
Leider kriegt man hier ja nicht so viel US-Late Night zu sehen und bei youtube halten sich diese Sachen nicht so lange, aber ich liebe ja die Daily Show von Jon Stewart, der Mann ist einfach ein Gott und inzwischen beliebter als viele Nachrichtensendungen, weil er halt die richtigen Fragen stellt ^^
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Also ich würde den deutschen Humor jetzt nicht unbedingt als Schwach bezeichnen.
Natürlich habe ich “Komidians” wie A. Schröder definitiv davon ausgeschlossen ^^
Mir persönlich gefällt Jim Carry übrigens gar nicht. Der Humor und seine Filme, irgendwie penetrant. Ich gebe aber zu, da kann die Übesetzung durchaus verantwortlich sein. Im Original hab ich mir noch keinen Film von ihm angesehen.
Seit einigen Jahren versuche ich Kino-Filme nur noch in Originalvertonung anzusehen (also wenn sie in einer Sprache sind, die ich verstehen kann ^^). Leider ist es eher schwerer als leichter geworden dies zu tun.
Aber wenigstens gibts auf DVD & Co. die englische Tonspur!
Um zurück zukommen, Satire, da finde ich die Deutschen deutlich krasser, genau wie die Britten, mit ihrem Gespür – sowas wie little Britain oder The IT Crowd ist schon klasse. Monty Python sowieso.
Ein Georg Schramm, bei Scheibenwischer – wow. Da muss sich Nuhr aber wirklich als blass bezeichnen lassen
; auch wenn der schon ganz gut ist. Mittermeier – die ersten 2-3 Programme fand ich auch unglaublich gut, danach – nun ja, nicht mehr so.
BTW bei Helge Schneider muss ich sofort aufs Katzenkloh um meinen Mageninhalt los zuwerden.