Nach ca. 300 Jahren war ich das erste Mal wieder auf Bastis Blog. Also nicht einfach so mal eben für 3 Minuten, sondern richtig, also so, dass ich habe die letzten paar neuen Artikel “nachlesen” können. Dabei konnte ich mir auch endlich den Prag-Artikel vom Basti einverleiben, von dem mir mein Bruder am Wochenende erzählte und meinte, er sei gut. Da merkte ich erst wie lange ich schon nicht mehr gelesen hatte.
Wie auch immer.
Mir fiel auf, dass wir Fotos gemacht hatten, die Basti eigentlich zu diesem Artikel hinzufügen wollte, aber getan hat er es nicht. Und jetzt frage ich mich, warum er es eigentlich nicht getan hat. Nicht, dass es mich stören würde, weil die Bilder eh nicht aus dem Prag oder vom Döneressen sind und somit sowieso eher nicht passen. Die Frage drängt sich mir auf, weil auch bei richtig genialen Bildern vermutlich nichts anderes passiert wäre.
- Zumindest bei mir nicht.
Mein Vater würde jetzt vermutlich sagen, dass die Masse an Fotos das einzelne Foto kaputt macht und dass die Beschleunigung im Zusammenhang mit anderen Verwicklungen dabei auf jeden Fall ihre Finger im Spiel hat, womit er sicherlich nicht im Unrecht ist. Ich denke aber, dass es nicht nur der Haufen an Bildern ist, der das einzelne untergehen lässt…
… es ist die eigene Faulheit, die einem daran hindert, die Kamera zu nehmen, an den Computer anzuschließen (nachdem man ewig das Kabel gesucht hat), Ordner anzulegen und die Fotos so zu positionieren, dass man sie auch wiederfindet. Eigentlich sehr Schade. Fotos untermalen doch so schön. Basti hätte also vielleicht doch…
Naja, ich sag´s ihm mal, sind doch die Bilder inzwischen auf meinen Computer drauf.
…Wenn ich so überlege, könnt ich sie jetzt auch selbst online stellen, sitze ich doch eben in diesem Augenblick am Computer, auf dem auch meine Fotos sind. Dazu müsst ich die jetzt aber erst einmal suchen und hochladen und einbauen und…
Nene, das mach ich ein ander Mal. Vielleicht ja in 300 Jahren. Mal gucken. Sieht man dann. Wird schon.
Bilder
Ich habe keine Fotos online gestellt, weil sie denke ich keinen Mehrwert geboten hätten. Fotos als Selbstzweck mag ich nicht so, sie müssen sich schon irgendwie “beweisen”.
Außerdem bin ich hässlich.
Ich habe eine sortierte Fotodatenbenk, aber derzeit leider weder ein zu meiner Kamera passendes USB-Kabel noch einen Card-Reader. Somit nützt sie mir im Endeffekt derzeit auch nichts…
Einge geordnete Datenbank, neid! Muss ich auch mal machen. Ich mein, lohnt sich ja. Dann macht´s später auch mehr Spaß die wieder anzuschauen.
Und Basti, du hast schon recht. Ich hab die Bilder nochmal angeschaut und die sind wirklich eher fürs Tagebuch oder so als Erinnerung geeignet.
@Steffi: Ja, es ist in der Tat eine Menge Arbeit – aber danach braucht man nur Sekunden um dieses eine ganz bestimmte Bild wiederzufinden…^^
Fotos? http://www.lastfm.de/music/Fotos