Google Earth ist schon etwas tolles. Ich erinnere ich noch genau an das erste mal, dass ich nachts in den Himmel geschaut und gedacht habe: Wow!
Wir fahren ja dran vorbei, bald. Vielleicht statte ich meinem persönlichen Ort der Offenbarung ja einen Besuch ab
Außerdem zu sehen: der ehemalige Spielplatz. Rutsche: abgebaut (zu gefährlich, danke André!); Klettergerüst: abgebaut (zu gefährlich); Kletterstangen: abgebaut (zu gefährlich). Immerhin, es gibt noch den Sandkasten. Dass da noch keiner ertrunken ist…
An dem Klettergerüst habe ich mich immer festgehalten, weil mein erstes richtiges Rad ein 24er war und ich bestenfalls ein 18er. Einfach so absteigen war da nicht.

Bilder
Wenn ich über Googles Erde meine Ex-Heimat anfliege, die noch gar nicht so lange meine Ex-Heimat ist, dann denke ich manchmal: Hey, als diese Aufnahmen gemacht wurden, warst du doch auch da, irgendwo, WIR ALLE waren irgendwo. Nur wo?
Zu klein für’s Fahrrad zu sein nervt; so ein Klettergerüst hat man ja auch nicht immer dabei. Dass es bei mir dann auch noch das alte Rad meiner Schwester sein musste (mit Glücksbärchi-Aufklebern am Rahmen) hob den Peinlichkeitsfaktor entsprechend.
Den Glücksbärchiaufklebern kann nur mit einem angeklammerten Spielkartenmotor (3-Wege-Skat) entgegengewirkt werden.
Lustig, auf dem Spielplatz meiner Kindheit wurde im Lauf der Zeit auch alles Interessante abgebaut (zu gefährlich). Außerdem trägt man ja als Kind heute Helm. Immerhin, die Bäume des umgebenden Waldes durften bislang stehenbleiben.