Ich war heute mit einer Freundin in der Mensa. Ich kam mit dem Fahrrad zur HS und so lagen Fahrradhelm und eine Tasche neben mir bei Tisch.
Als wir fertig gegessen hatten, dachte ich noch, vielleicht sollte ich nicht alles auf einmal nehmen, sonst fällt mir noch was runter. Na ja. Ich hab´s dann trotzdem gemacht und siehe da, welch Überraschung, die Plastikcolaflasche fällt auch schon runter.
Ich denk noch, ich sollte das Tablett abstellen, bevor ich die Flasche aufhebe, bevor es noch Scherben gibt. Aber einen Moment später bin ich davon überzeugt, dass ich es auch so hinbekomme. Ich beuge mich vor und das Tablett gerät in Schieflage.
Doch ich schaffe es, balanciere es aus und rette die Schüsseln mit der Hand vor dem Fallen. Nur die Gabel landet klappernd auf den Boden, dafür befindet sich die Flasche wieder auf dem Tablett.
Einen Moment lang bin ich noch ganz stolz auf meine fast schon zirkusreife Akrobatikleistung, weil nur ein Fleck auf meiner Hose und einer auf dem Boden an die blödsinnige Aktion erinnert, da zeigt meine Freundin auf mein T-Shirt und ich muss erkennen, dass alles voller Soße ist.
Ich hatte das Gefühl, als lägen alle Blicke auf mir. Wahrscheinlich hat´s in Wirklichkeit keinen gejuckt. Man nimmt sich selbst gerne zu wichtig. Wie auch immer, ich war froh, dass nicht viel los war, da Semesterferien.

Bilder
Es gibt gegen solche Momente ein gutes Mittel, das schon einige Leute von mir übernommen haben.
Kennst Du die Hintergrundmusik von “Dick und Doof” dieses “dä dädädä dä dädädä dädledädä dädeldää”
Das musst Du vor Dich hinsummen und schon ist das ganze sehr komisch. Habe ich vorgestern benutzt als ich mit dem 2:20 Brett durch zwei Feuerschutztüren in den Fahrstuhl wollte. Fast schon medidtativ
Hey, genau das mache ich auch!
@rollinger
Danke für diese Strategie. Die muss ich auch mal ausprobieren. Situationen wie die in der Mensa kennt wohl jeder zur Genüge. Die gibt es dauernd, folglich kann ich das sicher bald mal anwenden.